Zielsetzung MEKKI
1. Allgemeine Zielsetzungen
Das Schul-IT-Konzept VS (MEKKI) ist eine Beschreibung von Technologien und Methoden, sowie deren Festlegung auf bestimmte Produkte und Verfahrensweisen bei der Umsetzung in konkrete Schul-IT unter Berücksichtigung der Gesamtzielsetzung des Landes bzw. des Landesmedienzentrums sowie des Schulträgers mit seinen Schulen.
Es umfasst die gesamte IT-Landschaft einer Schule sowie deren Integration in das Stadtintranet und den Aufbau von zentralen Komponenten sowohl der pädagogischen Netze als auch der Verwaltungsnetze.
Entsprechend der MEKKI Definition sind die Leistungsebenen 1 bis 3 berührt.
Durch das Konzept und deren Umsetzung sollen u.a. folgende generelle Ziele erreicht werden:
| 0 Allgemeine Zielsetzungen alle IT betreffen |
1 Zentrale Planung und zentraler Ansprechpartner für alle Schul-IT-Fragestellungen
2 Koordinierung aller Schul-IT Aufgaben incl. der Kalkulation/Kostenplanung
3 Zentralisierung aller IT in geeigneten Räumen der Schule
4 Zusammenfassung der zentralen IT mehrerer Schulen, wenn dieses baulich möglich ist
5 Aufbau der zentralen IT mit nachhaltigen Konzepten und Erhöhung der Verfügbarkeit und Nutzengrades
6 Vereinfachung der Wartbarkeit der Systeme / Verringerung der Wartungskosten
7 Zusammenfassung der Schulen in einer zentralen Überwachung aller zentralen Systeme
8 Zusammenfassung und Bündelung der externen Zugänge, Verringerung der DFÜ-Kosten
9 Erhöhung der Bandbreiten und Verfügbarkeiten der externen Anschlüsse entsprechend den lokalen
Gegebenheiten
10 Herausnahme der zentralen IT-Komponenten aus der Verantwortung der lokalen Net-Admins für mindestens
die Bereiche Wartung/Patchmanagement/Inbetriebhaltung
11 Zentrale Organisation und Konzepte der Verkabelungsstrukturen/WLAN-Strukturen
12 Nutzung von Synergien der Softwarebereitstellung und Verteilung
13 Schnellere Reaktion im Problemfall / Zentrales Supportcenter für alle Schulfragen
14 Kompetenter Wissenstransfer zwischen den Schulen
15 Verringerung der Softwarelizenzkosten
16 Ermöglichung einheitlicher Ansprechpartner für Entwicklung und Support
17 Zentrale Integration von neuen Verfahren und Methodiken
18 Verringerung der Schulleiterhaftung durch zentral überwachte Sicherheitselemente
19 Zentralisierung der Schulsicherheit in einer gemeinsamen Firewalllösung
20 Zentrale Überwachung und Administrierung aller Schulfirewall-Systeme
21 Nutzung von Virtualisierungstechniken zur Erhöhung der Stabilität und Flexibilität sowie zur Senkung der
Investitionskosten und Energieaufwendungen
| 1 Vereinheitlichung der pädagogischen Netze unter der pädML Novell des LMZ BW in einer Multistandort-Organisation |
1 Unterstützung und Beratung bei der Erstellung und Umsetzung der Medienentwicklungspläne
2 Zentralisierte Zusammenfassung der einzelnen Schulbäume und zentrale eDIR Wartung
3 Nutzung von Synergien der Softwarebereitstellung und Verteilung
4 Schnelle und gesicherte Zurverfügungstellung von Softwareverteilungsobjekten
5 Verringerung der Wartungskosten und der Softwarelizenzkosten
6 Kompetenter Wissenstransfer zwischen den Schulen
7 Ermöglichung einheitlicher Ansprechpartner für Entwicklung und Support
8 Verringerung der Schulleiterhaftung durch zentral überwachte Sicherheitselemente
9 Integration von Schülernotebooks / Schulnotebooks
10 Alternative Nutzung von Linux-Clients für den Schulbetrieb unter der Musterlösung
11 Ermöglichung des Lehrbetriebes an mehreren Lernorten mit IT-Unterstützung
12 Konzentration der Systemverantwortung an zentralen Stellen
13 Unterstützung der Weiter-/Ausbildung der lokalen Netzbetreuer durch eigenes Lehr- und Übungsnetz im
integrierten Schulbaum
| 2 Vereinheitlichung der Struktur und der Anwendungen im Verwaltungsnetz |
1 Unterstützung und Beratung bei der Auswahl/Einführung der Schulverwaltungssoftwaren
2 Erarbeitung und Umsetzung von Konzepten zur Zentralisierung der Schulverwaltungen des
jeweiligen Schulträgers
3 Vereinfachung der Grundwartung der Verwaltungssysteme in Hardware und Anwendung
4 Erhöhung des Nutzengrades und der Verfügbarkeit
5 Integration von Archivierungssystemen in die Schulverwaltung
6 Verringerung der Wartungskosten und der Softwarelizenzkosten
7 Ermöglichung des Wissenstransfers zwischen den Schulen in den Fällen der
Verwaltung-/Organisationssoftwaren und der Landesstatistik
8 Ermöglichung einheitlicher Ansprechpartner
9 Verringerung der Schulleiterhaftung durch zentral überwachte Sicherheitselemente
10 Konzentration der Systemverantwortung an zentralen Stellen
11 Zentraler Installations- und Wartungssupport der SVP-BW/ASV
12 Auswahl und Integration von Anwendungssoftwaren im Verwaltungsbereich incl. Internatslösungen/Küche/
13 Unterstützung bei Auswahl/Erstellung von Web-Auftritten, incl. der Integration in die jeweilige Schulwelt
| 3 Verbesserung der generellen IT-Sicherheit |
1 Zentrale IT-Sicherheitsüberwachung an den Schulen / an der/den Zentralen
2 Erhöhung der Verfügbarkeit und der Bandbreiten im Zugang zum Internet/Intranet
3 Erhöhung der generellen internen und externen Sicherheit
4 Verringerung der Wartungsaufwendungen
5 Sicherstellung zukünftiger Sicherheitsanforderungen
6 Aufbau einer schulübergreifenden IT-Sicherheitspolicy
| 4 Aufbau moderner Infrastruktur an den Schulen |
1 Vereinheitlichung der Verkabelungssysteme
2 Zur Verfügungsstellung eines Netzzuganges an allen Orten einer Schule
3 Einheitliches WLAN-Konzept mit strikter Integration ins Sicherheitskonzept
4 Trennung der Netzarten Schulnetz/Pädagogisches Netz/ Landesnetz bereits durch Regeln der Infrastruktur
5 Integrationsmöglichkeiten von VoIP-Kommunikation
6 Integration der Schulverwaltungen in das jeweilige Intranet des Schulträgers
| 5 Zukunftsfähigkeit |
1 Zentrale Informationsquelle für IT-Entwicklungsfragen der angeschlossenen Schulen
2 Integration in die Entwicklungen des Landes/LMZ
3 Aufbau eines zentralen Budgets
4 Regional zentrierte Aus- und Weiterbildung in allen Schul-IT-Fragen
| 1.2 Umsetzungsregeln entsprechend den Zielsetzunge |
Um die generellen Ziele umsetzen zu können, ist eine zentrale Entscheidungskompetenz für die Vorgaben in Technologien und Methoden erforderlich. Wesentlich ist die Entscheidung für bestimmte Produkte und Produktstrategien, die einer hohen Langfristigkeit unterliegen und resistent gegenüber kurzfristigen IT-Hypes oder marktpolitischen Wünschen etabliert sein müssen.
Folgende Produkt- und Methodenentscheidungen liegen dem Konzept z.Z. langfristig zugrunde: (Stand 01/2008)
Nutzung der Musterlösung des Landes BW unter Novell 3.x mit Linux-Kernel
Nutzung der Multistandortorgansiation
Integration von Virtualisierungstechniken auf Basis XEN oder VM-Ware
Nutzung von GroupWise im pädagogischen Netz als Collaborationslösung
Integration von ausschließlich ASTARO Gateway Security Lösungen
Nutzung Level 3 managementbaren Switchen der Backbone-Infrastruktur
Nutzung von ELO als Archivierungslösungen im Schulnetz
Möglichst:
Nutzung von BlackBerry Kommunikationstechniken für mobile Geräte
Nutzung von LANCOM Produkten für WLAN-Access in den Schulen
Nutzung von MERU_Systemen bei größeren WLAN-Strukturen
Nutzung von SWYX oder FUNKWERK -TK-Systemen für VoIP-Integrationen
Die Produktgruppen sind untereinander nicht ohne Verletzung der Gesamtzielsetzung austauschbar.
Um die Umsetzungsregeln und die generellen Zielsetzungen einhalten können, ist im Regelfall eine IT-Gesamtverantwortung und Projektleitung für alle IT-Themen der beteiligten Schulen erforderlich.
Die Zielsetzungen lassen sich übergreifend nur durch eine umfassende und relativ straffe Projektorganisation erreichen.
Diese Projektleitung kann extern durchgeführt werden, wenn die entsprechende Verantwortung delegiert werden kann.
Zielsetzungen des MEKKI-Projektes als PDF